
Spass Magie und Freude
Joachim Landmann aus Leipzig genießt mit meiner Ehefrau den wohlverdienten Ruhestand. Dazu gehört für ihn, seine Lebensfreude mit anderen zu teilen.
Als Clown Jochen inszeniert er Familienzaubershows zum Staunen, Träumen und zum Lachen mit individueller und persönlicher Programmgestaltung.
Seine liebste Rolle jedoch ist die des Klinikclowns, denn Lachen ist gesund. Daher zaubert er für Kinder und Jugendliche in Kliniken und Krankenhäusern gern ein Lächeln in deren Gesichter.
Und genau diese Aufgabe ist für ihn oft wie echte Zauberei, denn diese Gabe ein Lächeln zu schenken ist eine Kunst. Das Ergebnis dieser Zauberei sind lachende Kinder oder Jugendliche,
welche in der Zeit seiner Anwesenheit ihr eigenes Schicksal oder ihre Strapazen vielleicht einmal vergessen können.
Seit seinem 12. Lebensjahr interessiert er sich für Unterhaltungskunst. Er las eine Vielzahl an Zauberbüchern, war beim Volkstanz und meldete sich im Magischen Zirkel der DDR an. Bereits mit 14 Jahren war die Unterhaltungskunst sein größtes Hobby.
In Döbeln geboren, als Ältester von drei Söhnen, erwarteten seine Eltern, dass er den väterlichen Betrieb, eine Spezialschweißerei ( die Größte in der DDR ) übernehme. Er erlernte die handwerklichen Berufe Schmied und Stahlbauschlosser und absolvierte die Handwerksmeisterprüfung an der Handwerkskammer Leipzig. Als Handwerksmeister arbeitete er bei seinem Vater , bis der Betrieb 1972 verstaatlicht wurde. Danach studierte er Sport – und Kulturwissenschaften und Ingenieurökonomie und wurde stellvertretender ökonomischer Direktor bei HTA ( Handelstechnische Anlagen) Leipzig. Sechs Jahre später war er hauptamtlicher Sportfunktionär beim BSG Markranstädt mit ca. 1.200 Mitgliedern. So stieg er offiziell in Sport und Kultur ein.
Mit Shows, als Clown und Zauberer, unterhielt er vor der Wende rund 250 mal im Jahr Gäste bei verschiedenen Veranstaltungen. Nach dem Fall der Mauer war Schluss. Er arbeitete als Geschäftsführer eines Chemiebetriebes in Leuna. Erst 2007 fand er zu seiner großen Passion zurück.


Als Vorruheständler hatte er nun wieder genügend Zeit dafür. Er wurde Mitglied im Verein „ Lachen hilft heilen e.V. “. Diese ehrenamtliche Tätigkeit erfüllt ihn sehr, zumal es immer wieder gut zu sehen ist , mit wie wenig Mitteln man Kindern und Jugendlichen Freude bereiten kann. Das Lachen der Kinder und Jugendlichen ist für mich „ Glück “.
